Aachner Marathon als zweiter beendet
Glücklich und zufrieden zeigte sich das gesamte Team Weinmayr nach dem schweren Marathon am Samstag beim CHIO in Aachen. „Wir wurden nicht in die Mannschaft berufen, so Weinmayr, da die Ergebnisse der ersten Turniere nicht stimmte meinte die FN. Was in Warendorf allerdings nicht beachtet wurde, ist das wir bereits neue junge Pferde eingesetzt haben welche sich erst ins Team integrieren sollen und alte an anderen Positionen laufen müssen“. Umso mehr freut sich der Leitzachtaler der sich nur dem starken Schweden Tomas Eriksson geschlagen geben musste und als bester deutscher diesen Marathon beendete.
Es begann leider nicht so, an diesem CHIO wie man es sich vorgestellt hat. Schon in der ersten Dressur, welche zwar nicht zum gesamt Ergebnis zählte aber einen ersten Eindruck bei den Richtern hinterlässt wurde Weinmayr unter seiner Leistung bewertet. Auf Pl. 11 landete er am Donnerstag mit 58,37 Strafpunkten, obwohl ihn Fahrerkollegen wie z.B. Boyd Exell mit einem viel besseren Ergebnis gesehen hatten.
Auch am darauf folgenden Tag sollte war das Glück nicht mit dem Bayern. Ein Strang des rechten Vorderpferdes löste sich während der Prüfung aus der Vorderbracke. Mit dem Absteigen eines Beifahrers währen der Prüfung gibt es zusätzlich fünf Strafpunkte, was ein Endresultat von 64,8 Strafpunkten bescherte.
Bei so viel Pech in den ersten zwei Prüfungen musste es einfach am Samstag klappen!
Mit einem guten Gefühl startete Ludwig Weinmayr mit seinem neuen ECC Marathon Wagen in das schwere Aachener Gelände. Im letzten Drittel des internationalen Starterfeldes fuhr der Leitzachtaler mit einigen Bestzeiten durch die Hindernisse. Alle setzten auf Michael Brauchle, dem Vorjahressieger des Pallen Wohnwelt Marathon, aber dieser Coup gelang bisher nur wenigen alten Hasen diese Prüfung beim CHIO für sich zu entscheiden. „Ich habs nicht verlernt, das Marathon fahren, so Weinmayr, auch wenn das schon einige gedacht haben.“
Das anschließende Hindernis fahren am Sonntag, welches mit null Abwürfen aber einigen Zeitfehlern beendet wurde war dennoch zufrieden stellend. „Ich hatte schon lange kein Fehlerfreies Hindernis fahren mehr, und das mit der Zeit bekommen wir auch noch hin.“
In der Gesamtwertung belegte der Leitzachtaler den 11 Pl.
Beifahrer Dressur & Hindernis Regina Bernhard, Frizzi Hafermann
Marathon Frizzi Hafermann & Reiner Weiss
Dressur Donazetti, Red-Run, Ducati, Harris Bey
Marathon Donazetti, Red-Run, Libero, Harris Bey
Hindernis Donazetti, Red-Run, Ducati, Harris Bey
